Science fiction, vielleicht Sie? Tiefenbild Technologie hält Einzug in das Alltagsleben.

Die Integration von virtuellen Objekten und Szenen mittels Tiefenbild Technologie wird von mehr und mehr Menschen angenommen, doch bleiben wichtige Fragen offen.

Darüber herrscht weitgehend Konsens, Virtuelle, Gemischte und Erweiterte Realität hält Einzug in das alltägliche Leben von mehr und mehr Menschen. Das macht nicht nur Marketingspezialisten ob der neuen Möglichkeiten und Einnahmequellen froh. Auch die Industrie hat erkannt, dass Industrie 4.0 nicht nur ein kurzlebiger Hype ist, sondern Prozesse in den verschiedensten Bereichen auf fundamentale Art und Weise verändern wird.

Trotz allem Enthusiamus gibt es Fragen, vor allem strategischer Natur, die es zu beantworten gilt, bevor die Schleusen zum Mainstream geöffnet werden können.

Technologie zum Kauf

Oft ist es die selbe Story, die wir erleben. Start-up erfindet bahnbrechende Technologie. Start-up wird durch Venture-Kapital finanziert. Start-up wird aufgekauft. Grundsätzlich gibt es an dieser modernen Erfolgsgeschichte über menschliche Erfindungskraft nichts zu kritisieren, doch das Problem beginnt, wenn die Haie zu kreisen beginnen.

Ein Beispiel gefällig? PrimeSense war ein scheinbar raketengetriebener Aufsteiger in der Halbleiter Industrie für Consumer und Commercial Markets, als Apple entschied, sich das Kernprodukt dieses Unternehmens „ins Imperium“ zu holen. Obwohl Cupertino bisher ziemlich wenig über weitere Pläne mit seiner Erwerbung verlauten ließ, ahnen gewisse gut informierte Kreise bereits, dass sich die Technik im neuen iPhone8 einfinden wird. So weit, so gut. Aber was geschah mit jenen Unternehmen, die als „early adopter“ auf diese Technologie setzten? Welche strategischen Erfahrungen wurden daraus generiert?

Also, die Hardware ist am Markt nicht mehr verfügbar und das verärgert einige Nutzer am Markt sehr. Abhängigkeit kann ja so nervig sein. Da der Markt für AR/ VR Anwendungen jedoch sehr schnell wächst, müssen jetzt viele Geschäftsmodelle neu definiert und zum zweiten Mal umgesetzt werden. Auf nur ein Pferd gesetzt zu haben, kann eben sehr teuer kommen, da ist es doch langfristig besser, auf, von spezifischer Technologie unabhängige, Plattformen zu setzen. ViewAR aus Österreich hat von Beginn an auf diese Neutralität gesetzt und bietet AR Systeme an, die nicht auf wenigen oder nur auf einer Hardware zum Einsatz kommen können, sondern sich jeder neu am Markt eingeführten Technologie anpasst.

Besser unabhängig bleiben

ViewAR’s Team entwickelt Tiefenbildanwendungen für alle führenden Hardware Anbieter wie MS HoloLens, Google’s Project tango oder „dem Neuen“, Daqri. Der Erfolg gibt Markus Meixner, CTO und Gründer von ViewAR Recht: „Wir sind sehr enthusiastisch bezüglich der verschiedenen Nuancen der Hardware, weil jede von ihnen neue Märkte und Industrien im Blickwinkel hat.“ Und wirklich, die Entwicklung einer HoloLens Anwendung für Wien Energie, dem größten regionalen Stromversorger Österreichs, scheint den Leuten bei ViewAR Spaß zu machen, und das nicht nur im akademischen Sinn, sondern auch in der praktischen Umsetzung von Industrie 4.0 Innovationen, mit Menschen, die zukünftig diese Technologie bedienen werden.

Aber Tiefenbild Technologie kann noch viel mehr. Ein kürzlich umgesetztes Projekt mit Lufthansa Cargo zeigte die wahren Stärken dieses Ansatzes. ViewAR’s 3D Scanner App, umgesetzt auf einem simplen iPad, führte zu einer bemerkenswerten Steigerung der Effizienz, die das getätigte Investment in kürzester Zeit refinanzierte. Doch nicht nur Branchengrößen nutzen Tiefenbild Technologie in der praktischen Anwendung. „Surface detection“ hilft dabei, Wände, Böden und alle möglichen Formen des Terrains zu erkennen und hilfreiche Daten zu liefern, die wiederum zu neuen Erkenntnissen und Anwendungen führen. Andere „intelligente“ Anwendungen nutzen „Object recognition“ oder nahtlose Einbindung von Objekten und öffnen so den Weg für Innovationen in den verschiedensten Bereichen.

Mainstream?

Wenn man dem Digi-Capital | Augmented/Virtual Reality Report 2016 Glauben schenken darf, und man sollte es besser, dann ist der AR/ VR Sektor der am schnellsten wachsende auf unserem Planeten. MS HoloLens & Co bieten ein integriertes, unabhängiges und von externen Sensoren befreites „positional tracking“ an, das freie Bewegung erlaubt und ein noch nie dagewesenes umfassendes Erlebnis bietet. Wenn auch noch, wie bisher auch an verschiedenen Beispielen gesehen, das notwendige Hardware Investment erschwinglicher wird, steht uns das bevor was Tim Cook von Apple so beschrieben hat: „Das größte Ding seit der Erfindung des Smartphones.“ Obwohl wir derzeit nur einen kleinen Ausblick auf das wahre Potenzial erhalten, wird AR und damit auch die Tiefenbild Technologie seinen Siegeszug unbeirrt fortsetzen.

Use-cases auf der ganzen Welt werden derzeit in diesem Bereich entwickelt und das führt zu einer starken Akzeptanz in der Entwicklergemeinde, was wiederum gute Neugigkeiten für deren Kunden bedeutet.  ViewAR wird unbestritten ein Teil dieser erfolgsversprechenden Zukunft sein, das ist zumindest sicher, denn wer kann schon Erfahrungen mit Industriegrößen wie Novomatic, Intel oder anderen vorweisen und vor allem für die Weiterentwicklung nutzen.

 

Über ViewAR. ViewAR™ aus Österreich ist ein weltweit führender Anbieter für Augmented Reality und hat für seine Technologie mehrere Preise gewonnen, darunter den Auggie Award 2016 für die weltbeste AR App und den Wirtschaftsoskar 2017, verliehen von der WKO. Gartner Inc. nennt ViewAR einen Cool Vendor 2017.